Die Zeit zwischen 29. Mai und 17. August 2015:
"Schreckmomente"
In dieser Zeit schenkte ich dem Thema nicht allzuviel Aufmerksamkeit.
Es gehörte dazu in der Früh (fast jeden Tag eigentlich) den Schmerz zu spüren, dann dauerte es zwischem einer halben Stunde und zwei Stunden, bis der Schmerz sich legte und der Tag verlief dann normal.
Zwei, dreimal bei der Augenärztin (einer anderen als jetzt) gewesen - die meinte das dauert leider und ich soll fest tropfen und schmieren.
Hat mir damals auch Solcoseryl Augen Gel verschrieben. Und unterschiedliche Tropfen.
Half aber im Grunde alles nicht wirklich. Wenn ich wirklich viel und fest eintropfte hatte ich ein wenig den Eindruck daß es besser war. Im Grunde war auch immer nur die Nacht wichtig. Zumindest hatte ich da dann immer die Schmerzen.
Inzwischen weiß ich, daß da anscheinend immer die Hornhaut eingerissen ist (wenn auch nur leicht) und dann in den ein, zwei Stunden wieder verheilt ist.
Die Hornhaut dürfte sich ja anscheinend - wenn alles passt - recht flott erholen.
Aber wie gesagt - in der Nacht hatte ich in der Zeit immer wieder und oft diesen stechenden Schmerz beim Aufwachen und ersten Lidschlag. Tlw. so heftig, daß man fast aus dem Bett fliegt.
Alles in allem sehr belastend. Nicht nur weil man sehr wenig und schlecht schläft, sondern auch ständig diese Angst vorm Aufwachen bzw. Augen aufmachen .....
29. Mai 2015
Beginn der Leidensgeschichte (oder der "Unfall")
Der Anfang meiner Krankengeschichte beginnt an einem Freitag Nachmittag nach der Heimfahrt mit meiner Vespa von der Firma.
Während der Fahrt verspüre ich ein juckendes Gefühl im linken Auge. Zu Hause angekommen, hält das Jucken an und wird stärker.
Was macht man in so einem Fall? - richtig! - Augen reiben! Und das heftig (weil´s ja so juckt) und lange.
Als sich auch nach längerem Reiben (ich sage mal zwischen 30 und 60 Minuten ...) keine Besserung einstellte hörte ich auf und schaute mir das Auge mal im Spiegel genauer an.
Was ich sah, erschreckte mich: eine Flüssigkeitsblase hat sich im Auge gebildet!
Also natürlich sofort aufgehört mit Augenreiben. Habe dann die Augen für eine Zeitlang geschlossen gehalten.
Später musste ich noch einmal mit der Vespa einen dringenden Weg erledigen. Das Auge rot und entzunden. Die Blase schon kleiner.
Auf dem Weg bei der Apotheke Augentropfen zur Benetzung besorgt. Gut eingetropft und dann langsam eine Besserung festgestellt.
Die Flüssigkeitsblase verschwand dann den Tag über.
Habe mir weiters keine Gedanken mehr gemacht und auch die Augenambulanz nicht aufgesucht.
Erst als in am nächsten Tag in der Früh mit dem ersten Augenaufschlag mit einem starken Stich und dann Schmerzen aufwachte, dachte ich mir: So ganz gut dürfte das Auge doch noch nicht sein.
Damals wusste ich aber noch nicht, was alles auf mich zukommen sollte .....