Montag, 31. August 2015

Die zweite Abrasio

Montag, 31 August 2015

zweite Abrasio

Artztin bestätigt mir meine Befürchtung - Hornhaut ist wieder eingerissen.
An der alten Stelle wieder. Nach einigen Überlegen entschließt sie die zweite Abrasio.
Und diesmal komplett - also die ganze Hornhaut bis zum Rand hin weg. Das ist diesmal trotz Narkose nicht sehr angenehm. Der bekannte Schmerz stellt sich auch relativ schnell wieder ein. Also wieder zwei, drei Tage kein wirklicher Schlaf .. :-(

Diesmal habe ich aber gleich die Schutzlinse bekommen, was das Ganze ein wenig erträglicher macht. Und auch von der Optik her angenehmer ist.

Aber der nächste längere Krankenstand - an Arbeit ist auch jetzt wieder nicht zu denken.

Diesmal bleibt die Linse fast ein Monat drinnen. Hornhaut wächst gut nach.

Nach ca. 4 Wochen kommt die Linse raus - Hornhaut ist gut nachgewachsen aber noch dünn. Also viel tropfen und cremen.

Und gleich in der ersten Nacht ohne Linse passiert es! :-(((((((((((((
Der nächste Einriss !!! Das gibt es doch nicht !!!

Montag, 17. August 2015

Die erste Abrasio

Montag, 17 August 2015:

erste Abrasio 

 

Mein erster Arbeitstag nach dem Sommerurlaub. Das Auge macht wieder einmal in der Früh Probleme. Kenne ich aber schon. Sollte ja nicht lange dauern. Maximal ein, zwei Stunden dann geht es eigentlich immer.
Dieses Mal hört das Auge nicht zum Schmerzen auf. Bleibt den ganzen Tag. Ist auch rot und zugeschwollen und die Arbeit fällt dementsprechend schwer.
Auch in der Firma meinen sie, daß das nicht wirklich gut aussieht und ich vielleicht was machen sollte.
Also den nächstgelegenen Augenarzt rausgesucht - Notfall geschildert und zum Glück noch zu späterer Stunde einen Termin bekommen. Das Auge wird begutachtet und festgestellt, daß die Hornhaut eingerissen ist. Und daß es so kaum wirklich heilen wird.
Das Beste wäre eine Abrasio - zumindest teilweise. Ich vertraue der Ärztin und lasse mich eintropfen. Mit einem Wattestäbchen wird die Hornhaut tlw. entfernt. Tut nicht weh. Ist nur ein eigenartiges Gefühl so nahe etwas am Auge bzw. im Auge zu haben und nichts zu merken. Das Ganze ist auch recht schnell vorbei.
Bekomme dann noch dick Salbe eingeschmiert und einen dicken Verband am Auge. Auf die Frage was jetzt zu tun wäre: Schmerztabletten und Bett. Ich denke mir - naja - die Ärzte - immer vorsichtig und übertreibend. War ja gar nicht so schlimm.
Mache mich also zu Fuß bzw. UBahn auf den Heimweg. Gar nicht so leicht, mit eindimensionalen Sehen und quasi der Scheuklappe auf der linken Seite.
Und dann nach einer halben Stunde hörte die Narkose im Auge auf und ereilte mich mitten in der Rush Hour in der UBahn! Waaaaaahhhhhhhhh!
ok! Jetzt weiß ich was Schmerzen sind! Dachte ich schaffe es nicht nach Hause!

Durch die Schmerzen konnte ich kaum das gesunde Auge offen halten. War also fast blind unterwegs. Das war echt heftig!
Endlich zu Hause angekommen: Schmerztabletten und Bett (also sollte die Ärztin recht behalten). Das Ganze dann für zwei, drei Tage. An Schlaf kaum zu denken. Man kann auch nichts machen. Ausser im dunkeln Raum sich seinen Schmerzen hinzugeben. Da ist jede Grippe ein Vergnügen dagegen!
Nach drei, vier Tagen dann endlich den Verband runter.

Das Beste in der Zeit sind eigentlich die narkotischen Tropfen beim Augenarzt. Für die Untersuchung. Zumindest eine halbe Stunde schmerzfrei ! :-) Aber leider nicht lange .... :-(

Dann bekomme ich eine Schutzlinse eingesetzt. Im Grunde eine Monatslinse. Mit der ist es relativ schnell gut. Zumindest besser

Keine Schmerzen und man kann wieder Schlafen. Nur die Optik ist komplett im Eimer. 
Sehe auf dem Auge, alles unscharf, doppelt und dreifach. verzerrt. Sehr anstrengenb.
An Arbeit ist in der Zeit nicht
zu denken.

Schutzlinse bleibt so ca. 14 Tage drinnen - Antibiotische Tropfen in der Zeit, damit sich keine Entzündung bilden kann.

Danach kommt die Linse raus und das Auge ist für etwa drei Tage ok. Dann nach drei, vier Tagen in der Früh wieder der inzwischen altbekannte Schmerz! Sh***!!! Wieder gerissen ...

Sonntag, 16. August 2015

Schreckmomente

Die Zeit zwischen 29. Mai und 17. August 2015:

"Schreckmomente"  

 In dieser Zeit schenkte ich dem Thema nicht allzuviel Aufmerksamkeit.
Es gehörte dazu in der Früh (fast jeden Tag eigentlich) den Schmerz zu spüren, dann dauerte es zwischem einer halben Stunde und zwei Stunden, bis der Schmerz sich legte und der Tag verlief dann normal.
Zwei, dreimal bei der Augenärztin (einer anderen als jetzt) gewesen - die meinte das dauert leider und ich soll fest tropfen und schmieren.
Hat mir damals auch Solcoseryl Augen Gel verschrieben. Und unterschiedliche Tropfen.
Half aber im Grunde alles nicht wirklich. Wenn ich wirklich viel und fest eintropfte hatte ich ein wenig den Eindruck daß es besser war. Im Grunde war auch immer nur die Nacht wichtig. Zumindest hatte ich da dann immer die Schmerzen.
Inzwischen weiß ich, daß da anscheinend immer die Hornhaut eingerissen ist (wenn auch nur leicht) und dann in den ein, zwei Stunden wieder verheilt ist.
Die Hornhaut dürfte sich ja anscheinend - wenn alles passt - recht flott erholen.

Aber wie gesagt - in der Nacht hatte ich in der Zeit immer wieder und oft diesen stechenden Schmerz beim Aufwachen und ersten Lidschlag. Tlw. so heftig, daß man fast aus dem Bett fliegt.

Alles in allem sehr belastend. Nicht nur weil man sehr wenig und schlecht schläft, sondern auch ständig diese Angst vorm Aufwachen bzw. Augen aufmachen .....

 

Freitag, 29. Mai 2015

Beginn der Leidensgeschichte

29. Mai 2015

Beginn der Leidensgeschichte (oder der "Unfall")



Der Anfang meiner Krankengeschichte beginnt an einem Freitag Nachmittag nach der Heimfahrt mit meiner Vespa von der Firma.
Während der Fahrt verspüre ich ein juckendes Gefühl im linken Auge. Zu Hause angekommen, hält das Jucken an und wird stärker.
Was macht man in so einem Fall? - richtig! - Augen reiben! Und das heftig (weil´s ja so juckt) und lange.
Als sich auch nach längerem Reiben (ich sage mal zwischen 30 und 60 Minuten ...) keine Besserung einstellte hörte ich auf und schaute mir das Auge mal im Spiegel genauer an.
Was ich sah, erschreckte mich: eine Flüssigkeitsblase hat sich im Auge gebildet!
Also natürlich sofort aufgehört mit Augenreiben. Habe dann die Augen für eine Zeitlang geschlossen gehalten.
Später musste ich noch einmal mit der Vespa einen dringenden Weg erledigen. Das Auge rot und entzunden. Die Blase schon kleiner.
Auf dem Weg bei der Apotheke Augentropfen zur Benetzung besorgt. Gut eingetropft und dann langsam eine Besserung festgestellt.
Die Flüssigkeitsblase verschwand dann den Tag über.
Habe mir weiters keine Gedanken mehr gemacht und auch die Augenambulanz nicht aufgesucht.

Erst als in am nächsten Tag in der Früh mit dem ersten Augenaufschlag mit einem starken Stich und dann Schmerzen aufwachte, dachte ich mir: So ganz gut dürfte das Auge doch noch nicht sein.

Damals wusste ich aber noch nicht, was alles auf mich zukommen sollte .....